Die Invasion von Bernard Werber

Letztes Wochenende lag ich im Mauerpark und habe die letzten Seiten des Romans Blutmusik von Greg Bear gelesen. Währenddessen wurde ich permanent von fiesen kleinen Ameisen gepiesackt, egal wohin ich im Mauerpark auch geflohen bin. Sie krabbeln aber auch wirklich überall hin!

Dabei ist mir meine Roman-Entdeckung bei Thalia in den Schönhauser Allee Arcaden wieder eingefallen. Beim Stöbern nach neuem Lesestoff von Greg Bear bin ich auf das Buch Die Invasion von Bernard Werber gestoßen. Sofort musste ich an den großartigen Science Fiction Film Phase IV von 1974 denken, in dem sich hoch intelligente Ameisen zusammenschließen und ein paar Insektenforscher in der Wüste von Arizona angreifen.

Eigentlich wollte ich mir noch ein paar Leserbewertungen bei Amazon anschauen, bevor ich 16 Euro für den knapp 1400 Seiten langen Wälzer ausgebe, aber mein persönlicher Ameisen-Terror gab dann den Ausschlag das Buch zu kaufen.

Bisher habe ich davon knapp 150 Seiten gelesen und bin wirklich begeistert von der fesselnden Story, die einerseits aus der Perspektive einiger Ameisen und andererseits aus der Sichtweise einer jungen Familie erzählt wird.

Noch ist es aber zu früh, um eine wirkliche Buchempfehlung auszusprechen, die ich dann auch mal als Video einstellen werde.

Nachtrag: Die Invasion ist der Sammelband der Ameisen Trilogie von Bernard Werber. Die ersten eineinhalb Bände habe ich inzwischen mit großer Begeisterung und Faszination verschlungen. Es läuft alles immer mehr auf einen Krieg zwischen Ameisen und Menschen hinaus, wobei ich mir nicht sicher bin, dass die Menschen als Sieger daraus hervorgehen…

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3 Kommentare zu Die Invasion von Bernard Werber

  1. Netsrac sagt:

    Die ersten ca. 300 Seiten sind einfach genial.
    Auch wenn es rückblickend einige ziemlich harte Logikfehler gibt.

    Da es das Buch sowohl als ein Exemplar als auch in drei aufgeteilt gibt teile ich auch meine Kommentare.

    Erstes Buch (Der Tag der Ameisen) 1A unbedingt Kaufen und Spaß haben.
    Wer wie ich immer schon Interesse an den kleinen Exoskelett Trägern hatte wird viele interessante Anregungen und Fakten finden. Lediglich die Darstellung der Menschen ist etwa schwach (besonders im Rückblickbetrachtet).

    Buch Zwei (Die Revolution der Ameisen)
    Durch aus noch Lesenswert. Allerdings kann das seltsame verhalten der Menschen, insbesondere der Armeisenfreunde hier schon etwas aufstoßen. Das jemand nach der Lektüre einen eher Negative Einstellung zu diesen Tieren entwickelt sollte man in Betracht ziehen.
    Sehr gestört hat mich das der Faktenteil des Buches zu einer Ansammlung sehr bedenklicher Darstellungen mutiert. So das man nicht mehr sagen kann welche aussagen auf gut recherchierten Fakten beruhen und welche eher in Richtung „es war noch nie nen Mensch im All da die Seele das Tempo einer Rakete nicht halten kann“ geht. Fast hat man das Gefühl hier versuche sich jemand das erstemal auf Gehirnwäsche.
    Auch das seltsame verhalten der Menschen wird so extrem das man sich Fragen muß ob es sich bei dieser erfundenen Erde vielleicht um ein Art Reservat für Personen mit erblichen Hirnschäden handelt.
    Als Sinngemäßes(!) Beispiel sei hier vollzogenes genannt. „Zum Glück ist diese Technik nicht in die Falschen Hände gefallen. Darum ist es ja nicht so schlimm das wir sie stahlen. Immerhin konnten wir so einige fast perfekte Morde begehen.“

    Ein Freund von mir drückte es so aus: „Da hat wohl wer beim Schreiben zuviel LSD genommen“.
    Ich kann nur sagen den armen Sohn hätte ich gerne gerettet. Die Handlung aus Sicht der Armeisen hat zwar Schwachpunkte, dafür sorgt sie für etwas Ausgleich bei den Berührungspunkten der Gesamthandlung.

    Buch Drei (Die Invasion)
    Die Fähigkeiten der Armeisen sind jetzt auf nen sehr extremen stand angelangt (ebenso Ihre Vermenschlichung).
    Ist was zum schnell durch blättern. Der „interessante“ teil läßt sich auf nicht mal 10 seiten zusammen fassen.
    Genauer gesagt ist er auf nicht mal 10 Seiten zusammen gefaßt. Schade um das unnötig verbrauchte Holz und die Zeit. Ich habe mich hier kam bis zum enttäuschenden Ende durchringen können.
    Das Geistige Niveau der Menschen ist (absichtlich?) auf dem der alten 80er Jahre Batman Schurken (gibt so gar ne passende Szene nur das die Rollen von Held und Schurke etwas vertauscht sind).

    Insgesamt kann man sagen die 3 Handlungsbannen geben zusammen eine sehr interessante Reise in eine andere Welt. Nur leider fährt man bald durch einen langen immer eintöniger und häßlich werdenden Tunnel.

    Die Handlung aus Sicht der Armeisen ist die beste. Und die aus Sicht der Menschen bestenfalls als Naiv und Weltfremd zu bezeichnen. Grade der Krampfhafte versuch einige Personen in die weiße Ecke einer schwarzweiß Darstellung zu drängen für dazu, daß das gewaltige Potential aus „Der Tag der Ameisen“ verloren geht.

    Trauer um eine vertane Gelegenheit zu einem Meisterwerk.
    Mich der ich im positiven von u.a. den Armeisen fasziniert war brachte es auf ne Idee wie man effektiv gegen Armeisen vorgehen könnte (nicht das Projekt Babel).

  2. Alex sagt:

    Durch das Buch hat sich meine Wahrnehmung der Ameisen auch total verändert. Man muss sich einfach bewusst machen, dass der Mensch nicht das einzige zivilisierte Lebewesen auf der Erde ist. Aber Zivilisation ist ein sehr weit gefasster Begriff, den ich durch dieses Buch inzwischen durchaus auch auf Ameisen anwende. Faszinierende Lebewesen! Ameisen Giftköder sollten so gesehen als Massenvernichtungswaffe durch die UN geächtet werden!
    Habe auch mit dem Gedanken gespielt mir Ameisen zu halten, aber was geschieht mit ihnen, wenn man sie mal nicht mehr halten möchte? Ins Tierheim geben? Auf die Haltung eines Ameisenbären umsteigen? Eine Königin lebt ja, je nach Art, bis zu 30 Jahre lang und dann kommen die Nachfolgerinnen…

  3. Jan sagt:

    Bin auch grade dabei das Buch zu lesen. Bin jetzt im letzten Achtel angelangt.
    FAZIT: Man kann Stunden drüber hocken und einfach nur lesen, spannend bleibt es^^.
    Halte übrigens Ameisen, jetzt sehe ich die mit anderen Augen…..XD. Und ich werde nie mehr ein Glas Wasser in ihr Nest leeren!

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