Osiris Land von Wolfgang Jeschke

Auf knapp über 100 Seiten erzählt Wolfgang Jeschke die Geschichte von der Reise des Wissenschaftlers Jack Freyman und dem jungen Kameltreiber Beschîr, durch das postapokalyptische Nordafrika.

Europa ist nach einem Atomkrieg menschenleer geworden und die wenigen Überlebenden haben sich auf einer gefährlichen Flucht nach Afrika gerettet, nur um dort mit Rassismus gegen Europäer und offenem Hass, der teilweise in Massakern gipfelt,  konfrontiert zu sein. Die Zivilisation wie wir sie kennen existiert nicht mehr. Eine offene Gesellschaft, Autos, Flugzeuge und Strom gehören der Vergangenheit an.

In dieser Welt gibt es Gerüchte von unheimlichen Lichterscheinungen und Raumfahrtaktivitäten am Rande der bewohnbaren Zone. Der Wissenschaftler Jack Freyman, genannt Master Jack, begibt sich auf eine gefährliche Reise vom Königreich Kotoko am Nordufer des Tschadsees durch die Wüsten Nordafrikas bis ins ehemalige Ägypten.

Ein kurzer, aber lesenswerter Roman, den ich mir als längere und noch detaillierter ausgearbeitete Fassung gewünscht hätte. Die Geschichte böte sich hervorragende für einen Science-Fiction-Film im Stil von Stargate an. Vielleicht hat Roland Emmerich sich auch von diesem Roman inspirieren lassen, als er das Drehbuch für den Film geschrieben hat.

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